M6 - Rundweg Oldendorf / Gesmold

In een oogopslag

  • Start: Gesmolder Straße Ecke Alt Wieven
  • Eindpunt: Gesmolder Straße Ecke Alt Wieven
  • moeilijk
  • 30,70 km
  • 2 uren 7 minuten
  • 209 m
  • 74 m

Beste seizoen

Schlösser, Burg und wilde Schweine

Aufgrund von Bauarbeiten am Bahnübergang „Stepkeweg“ im Ortsteil Bissendorf Ellerbeck wird diese Radroute bis voraussichtlich 31.01.2021 über den „Lange Lichtsweg“ umgeleitet. Der unten folgende Tourenverlauf, die GPX-Datei und die Ausschilderung sind entsprechend angepasst.

Landschaftliche Vielfalt, unterschiedliche Herrenhäuser und überraschende Begegnungen mit der Natur bietet dieser Rundweg durch den Grönegau zwischen Wiehengebirge und Teutoburger Wald.

Wer in Gesmold gegen den Uhrzeigersinn losfährt, hebt sich das ungewöhnlichste Natur-Phänomen fast bis zum Schluss auf – und erreicht nach kurzer Fahrt zuerst das Wasserschloss Gesmold, eine zweiflügelige Renaissance-Anlage mit einem Wohn- und Fliehturm aus dem 13. Jahrhundert. Der Schlosswald steht Spaziergängern offen, die Gärten und das privat genutzte Schloss hingegen lassen sich nur von außen betrachten.
Kurz hinter Oldendorf passiert der Weg den Grönegausee, ein liebliches Angelgewässer, in dem laut einer lokalen Legende ein Ungeheuer haust: ein gigantischer Wels, den noch kein glaubwürdiger Zeuge gesehen hat – es gibt bloß Anglerlatein darüber. Wenig später führt ein Abstecher rechts des Weges am uralten Rittersitz Gut Ostenwalde vorbei zur Diedrichsburg. Zwar ist die ursprünglich frühmittelalterliche Anlage lediglich als Bodendenkmal erhalten. Darüber jedoch erhebt sich ein pittoresker „Neubau“ aus der Zeit der Burgenromantik im 19. Jahrhundert. Von der Höhe des Wehrturms bietet sich ein herrlicher Blick über den Grönegau, in den eingeschossigen Seitenflügeln bietet sich Gelegenheit für eine stärkende Rast in der Gaststätte. Der Wald rund um die Diedrichsburg ist ab dem 01.04.21 DAUERHAFT begehbar. Der Zugang erfolgt über das West- und Nordtor.

Die nächsten Abstecher führen zum lichtstärksten Newton-Amateurteleskop der Welt in der Expo-Sternwarte Melle und zum Wasserschloss Schelenburg. Das Renaissancebauwerk ruht auf mehr als 1000 Eichen-Pfählen, die in den nassen Untergrund gerammt wurden. Eine Besichtigung ist zwar nicht möglich, der Blick auf die herrliche Weserrenaissance-Fassade lohnt jedoch den kleinen Umweg.

Vorbei am Ludwigsee und dem Campingplatz Grönegau-Park führt der Weg dann zur Bifurkation, einem so seltenen Natur-Phänomen, dass es keinen deutschen Namen dafür gibt. Das Flüsschen Hase teilt hier sein Wasser, so dass ohne eigene Quelle die Else entsteht. Die Hase fließt weiter Richtung Osnabrück und schließlich in die Ems. Die Else mündet bei Kirchlengern in den Weser-Zufluss Werre. An der Bifurkation findet sich ein informativer Umweltbildungsstandort mit Mitmach-Stationen zum Thema Wasser.

Zurück nach Gesmold ist es nun nicht mehr weit und von dort sind es nur wenige Kilometer bis Melle und zum Automuseum, das rund 200 erstklassig gewartete Fahrzeuge aller Epochen in den Räumen einer historischen Möbelfabrik zeigt – aber eigentlich ist das schon eine ganz andere Geschichte.



Weer

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